Zuschriften bitte nur mit Bild

Bald gehe ich in Pension. Die wird gut, denn ich habe mein Leben lang hart gearbeitet. Endlich nichtstun und trotzdem monatlich ein paar Tausender auf dem Konto! Außerdem hab ich ja genug Erspartes und von meinem Gehalt hab ich auch ein paar Wohnungen gekauft, die habe ich gut vermietet.

Meine Kinder hat ja ER erzogen, die sind bei ihm geblieben nach der Scheidung. Halbtags hat er dann gearbeitet, er brauchte ja Zeit für die Kinder, und alle haben studiert und zahlen jetzt gute Steuern.

Die fließen in meine Pension, denn seine, von der wird er kaum leben können. Er hat ja auch nur halbtags gearbeitet, was erwartet der sich! Darum muss ich mich aber nicht kümmern, mir ist das auch egal, was hat er sich auch scheiden lassen müssen. Dabei hat er mich ja eh nur geheiratet, weil er hoffte, er sei dann versorgt.

Er hat sich eine Zeitlang auch um eine 80jährige Frau gekümmert, vor ein paar Jahren. Das haben sie ihm dann auch gleich erklärt, dass die ganze Stadt jetzt weiß, was er für einer ist. Dass er wahrscheinlich mit ihr ins Bett geht und ihr als Lustknabe dient. Weil ihm das so gut gefällt.

Auch super, wenn man die Kinder nur jedes zweite Wochenende hat. Damit er mal frei hat und die Wohnung putzen kann. Einmal war ich mit den Kindern am Spielplatz, an einem Mamawochenende. Da war auch ein anderer Vater, und meine Kinder haben seine Kinder geärgert, worauf er mit ihnen – meinen Kindern! – geschimpft hat. Diesem militanten Typen habe ich gleich Schläge angeboten, er ist dann eh gegangen.

Ja, meinem Mann habe ich auch manchmal eine Ohrfeige gegeben, wenn er sich nicht so verhalten hat, wie ich das erwarte. Die Kinder haben das einmal mit angesehen. Zeigt dieser verkommene Typ mich doch tatsächlich an! Wahrscheinlich, weil er sich für die Scheidung Vorteile erhofft hat.

Aber die Richterin fand das auch nicht so schlimm, es war ja auch nicht dauernd. Sie hat während der Verhandlung klipp und klar zu ihm gesagt, wenn er auf der Anklage besteht, würde sie die Kinder in der nächsten Verhandlung als Zeugen vernehmen. Aber wenn er das zuließe, als Vater, dann habe er bei Gericht gleich ganz schlechte Karten. Er hat seine Klage dann natürlich zurückgezogen.

Ich habe meinem Mann auch immer wieder erklärt, dass eine Frau Sex eben braucht. Und dass sie, wenn er nicht will, sich den eben woanders holt, so wie andere Frauen auch. Ist doch normal.

Damals, im Büro, da war auch dieser heiße Typ. Dem habe ich immer wieder Blumen schicken lassen, der musste dann allen erklären, von wem sie waren. Er wollte das nicht, das hat er mir schon gesagt, obwohl ich ihm ehrlich erklärt habe, dass er es wert ist. Und wie hätte ich ihn anders erobern sollen, ich die Chefin, er der Anfänger, klar habe ich in ein paar lächerliche Blumen investiert.

Auf der Geschäftsreise bin ich dann sogar einmal plötzlich in Dessous in seinem Zimmer gestanden. Wieso der sich aufgeregt und dann gekündigt hat, verstehe ich nicht. Er hätte etwas mit seiner Chefin haben können! Hat mich schon gekränkt, dass er mich nicht wollte, aber mir war von Anfang an klar, dass ihm keiner geglaubt hätte, wenn er das alles erzählt hätte.

Vielleicht hat er auch gekündigt, weil er weniger bezahlt bekommen hat als seine Kollegin, die – anders als er – gar nicht studiert hat und auch keine Verantwortung tragen musste. Aber sie hat halt besser verhandelt, was kann ich dafür, und außerdem musste sie eine Familie ernähren, denn ihr Partner war Hausmann daheim, wie es sich gehört in einer ordentlichen Familie. Der hat nicht einer Frau den Arbeitsplatz weggenommen. Geheiratet hat sie ihn aber nie, da war sie schlauer als ich.

Das war übrigens auch total lustig, damals in Salzburg, als ich hinter diesem Typen auf der Rolltreppe stand. Was hatte der für einen geilen Arsch, überhaupt hat er super ausgesehen. Da musste ich ihm in den Schritt fassen, um seine Beule zu spüren, aber ich habe ihm dabei laut und deutlich gesagt, dass er einen geilen Arsch hat. Das ist doch ein Kompliment. Regt der sich auf! Das verstehe ich bis heute nicht.

Und dieser junge Man, der Sohn von meinen Bekannten, auch so ein Schnittchen, und zieht sich auch noch geil an, sodass man vorne seine nette große Beule sieht. Bei der Begrüßung umarme ich ihn immer und drücke mich immer ein bisschen stärker als nötig an ihn, ich will halt auch seine süße Beule spüren, aber von außen sieht man das ja nicht.

Die sind aber auch alle so empfindlich, diese Männer. Dieser Zwanzigjährige, der damals nach dem ersten Date nicht mit mir schlafen wollte! Dem hab ich aber klipp und klar gesagt, dass er sich sowas nur leisten kann, weil er gut aussieht, und in einer Großstadt hätte er größere Konkurrenz, da könnte er sich sowas nicht leisten.

Es sind die Männer, die es faustdick hinter den Ohren haben, als Kind schon. Ich finde es immer total witzig und wahr, wenn mein Vater immer wieder bei Familientreffen erzählt, dass mein Bruder, wenn er etwas von seiner Mutter wollte, sich auf ihren Schoss gesetzt und so lange auf ihren Knien herumgerutscht sei, bis er es eben bekommen habe. Weil die Mutter dann halt weich geworden ist.

Mein Bruder überhaupt. Ich glaub, als Jugendlicher hat der mit zwei oder drei Mädchen Schluss gemacht, weil die mit ihm schlafen wollten und er sich bedrängt gefühlt hat, er meinte, er sei noch nicht so weit, das Weichei. Da habe ich ihm aber schon gesagt, dass es mich nicht wundert, dass es keine mit ihm aushält.

Das hat er sich auch fürs Leben gemerkt, die nächste hat er behalten und tut jetzt alles für sie, kocht, putzt und hält ihr den Rücken frei, damit sie arbeiten kann. Seine Frau hat mir auch schon mal lachend gesagt, wenn er dann älter und fett wird, tauscht sie ihn fix gegen einen jüngeren, knackigeren aus. Warum auch nicht.

Mein Bruder hat in seiner Jugend eh genug gefeiert. Ganz ein hübscher Bursch war der, zog sich auch total lässig an, manchmal sogar sexy. Alle meine Freundinnen haben gesagt, den würden sie gern knacken. Eine von ihnen hat ihn einmal heimgefahren und blieb auf einem dunklen Parkplatz stehen. Danach hat er zu Hause weinend erzählt, er hätte Angst vor ihr gehabt und sie hätte ihn bedrängt. Hat ihm aber eh niemand geglaubt, er hatte es ja fix darauf angelegt, so wie der angezogen war.

Das war eine coole Zeit, damals. Manchmal sehne ich mich richtig nach so einem unverbrauchten jungen knackigen Körper. Auf einem Zeltfest, im Gedränge, habe ich diesen schnittigen 16jährigen in ein Eck gedrückt und abgegriffen. Grandioses Gefühl.

Und der Vierzehnjährige, den ich geküsst habe! Da war ich auch noch total jung, vielleicht … 20, 25? Dieses junge Ding war so geil, auf den bin ich in der Menge direkt zugegangen und musste ihm einfach meine Zunge bis in den Hals schieben. War sein erster Kuss, hat er danach erzählt. Sicher eine tolle Erfahrung für ihn, der erste Kuss, von mir!

Aber man darf den Jungen nicht alles geben und darf sie nicht alles machen lassen, was sie wollen. Mein Dreizehnjähriger Neffe war immer total gut in der Schule, und plötzlich hatte er in Mathe einen Dreier. Da habe ich ihm gleich vor allen anderen erklärt, dass er wahrscheinlich Drogen nimmt und sich einfach zu viel mit Mädels herumtreibt.

Dabei hat ihm unsere Mutter auch schon oft gesagt, dass er nicht nur gut in der Schule sein soll, sondern auch kochen und haushalten lernen muss, denn sonst findet der garantiert nie eine Frau.

Mein Bruder ist übrigens der, den sie immer wieder in seinen süßen Hintern gezwickt haben, so zwischen 8 und 12. Da kann man ja wirklich nicht anders, da muss man doch hingreifen. Als er einmal sagte, er will das nicht, haben sie geantwortet, er soll sich nicht so anstellen. Ist ja nix. Der soll ruhig gleich von Anfang an lernen, dass er uns zur Verfügung zu stehen hat.

Na ja, jetzt, so kurz vor der Pension, sollte ich wirklich schauen, dass ich noch einen jungen Mann finde. Wenn ich nicht mehr meine Geschäftsessen habe, muss ja einer für mich kochen und außerdem gehört das Haus auch aufgeräumt und ein bisschen Sex, falls ich mal da bin, will ich auch. Es muss einfach einer daheim sein und das Haus gemütlich machen. Ich will mich wohlfühlen, wenn ich nach dem Skifahren oder nach dem Bier mit meinen Freundinnen heimkomme.

Also, wenn jemand einen kennt – er muss nicht schlau sein, aber bitte gut aussehen, ich will ihn ja auch ab und zu in Gesellschaft mitnehmen. Beim Kochen, Putzen, Haushalten muss er aber Erfahrung haben und das auch gerne für mich tun. Dafür darf er bei mir wohnen und bis auf das, was nur er allein braucht – also seine Rasierwässerchen und seine Kleidung – bezahle ich auch alles, ich hab ja eine gute Pension. Ein paar Socken werde ich ihm schon ab und zu schenken oder eine geile Unterhose.

Gut, bei unseren Urlauben soll er aber die Hälfte zahlen, da er hat ja auch was davon. Und der arme Schlucker ist sicher froh, wenn er mit mir ein Luxusleben führen darf. Ich nehme ihn auch auf meinem Motorrad und in meinem tollen Auto mit, ab und zu.

Gut aussehen sollte er halt. Zuschriften deshalb bitte nur mit Bild.

 

Anm.: das Beitragsbild ist von Sandjaya auf Pixabay mit AI erstellt. Diese Frau gibt es nicht …

Zuschriften bitte nur mit Bild
Unsere Hauptschwierigkeit bei der Kommunikation ist es, mit Hilfe unserer Vorstellungskraft zu erfassen, wieviel die anderen Leute wissen oder nicht.”
Cyril Northcote Parkinson, brit. Historiker u. Publizist (1909-93)
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