Autorin. Bludenz.
Ich schreibe Romane, Kolumnen und Gedichte – regionalhistorisch und aktuell.
Regionalhistorisch
Außer Haus. Die Wirklichkeit ist eine Möglichkeit von vielen (2019) erzählt die Geschichte eines Hauses, das im Montafon stand und heute im Wienerwald steht, und wie es dazu kam. Das Haus gibt es wirklich und ich habe es durch Zufall gefunden. Der damalige Bewohner umriss grob, wie es dazu kam, dass das Montafoner Haus umgesiedelt wurde – und am Ende war die Story doch nicht wahr: Also schrieb ich mir diese Geschichte selbst. Nur, um am Ende durch die heutigen Bewohner herauszufinden, dass ich die Geschichte eben doch, und zwar ziemlich genau erahnt habe …
Dönz. So weit man weiß (2021) ist die Familiengeschichte meines Großvaters mütterlicherseits: Zwei Generationen. Zwei Nationen. Zwei Kriege. Zwei Brüder. EINE Heimat. Basis dazu waren über 260 Briefe und mehrere Ordner mit alten Dokumenten aus der Zeit von 1895 bis 1964 aus mehr als zehn europäischen Ländern, ein Konvolut an Fotos, die ich mit dem in den Briefen transportierten Wissen zusammen mit den Erzählungen meiner Großeltern und weiteren Recherchen – alten Zeitungsartikeln und amtlich erhaltenen Dokumenten in einen Roman gegossen habe.
Zu beiden Büchern gibt es mehr, als in den Umschlag passt: die Quellen, die Schauplätze, die Ausstellung und die Karte „Museum daheim“, auf der eingetragen ist, wo die alten Vorarlberger Häuser heute stehen.
Aktuell
In meinen Frauengeschichten geht es um das, was heute verhandelt wird: Mental Load, Beziehung, Familie, Frau. Die Interessengemeinschaft feministischer Autorinnen (#igfem) hat mich zweimal mit dem WeissNet-Preis ausgezeichnet, 2022 für einen Romanauszug aus einem fertigen, unveröffentlichen Werk und 2023 für „Mental Load“.
Kleiner Alltagsgedanke, der uns in einer Frauenrunde beschäftigt hat: Was ist das Gegenteil von Misogynie? Die Griechen unter uns würden sagen: Philogynie – aber das wäre ja dann die Liebe zu den Frauen. Nein, wir wollten statt Frauenfeindlichkeit Männerfeindlichkeit benennen, und mussten die KI befragen, um auf Misandrie zu kommen. Was ich mir wünsche, ist aber weder Misogynie noch Misandrie, sondern einfach ein friedvolles Miteinander in liebevollem Respekt.
Derzeit arbeite ich an zwei Romanen in diesem Bereich – einer fertig, einer im Entstehen. Mehr dazu, wenn es soweit ist.
Außerdem
Die Kolumne „Der Bludenzer“, Gedichte in Montafoner Mundart, mehrere Sachbücher, an denen ich als Ghostwriterin gearbeitet habe, und weitere Projekte, an denen mein Herz hängt.
Ich bin eine von denen, die wenig Schlaf brauchen. Und Schreiben und Textarbeit sind mir lebenswichtig.
Seit 2023 leite ich den Fachbereich Kultur Im Walgau. Wer sich die Website ansieht, weiß, was ich mir als Kind schon gewünscht hätte, als ich Musik machte und schrieb (Studio), und später, als ich Kontakte suchte (Walgau Kultur Map) und jetzt, wo ich mit Musik auftrete und Lesungen halte (Veranstaltungskalender)
Lesungen und Kontakt
Die aktuellen Lesungstermine stehen hier: Lesungen Dönz und Lesungen Außer Haus.
Wer mir etwas über ein Haus, einen Brief oder eine Urgroßmutter erzählen möchte: Schreiben Sie mir!

